USA Westküste – So plant ihr euren nächsten Roadtrip

USA Westküste – So plant ihr euren nächsten Roadtrip

Ein Roadtrip entlang der Westküste

Gibt es ein besseres Ziel für einen Roadtrip als die Westküste der USA?
Die Westküste hat alles zu bieten, was ihr euch nur erträumen könnt. Endlos lange Straßen vorbei an Canyons, Nationalparks, Stränden, kleinen versteckte Dörfern und gigantischen Großstädten.
Ich kann euch jetzt schon versprechen, ihr kommt aus dem Staunen nicht mehr raus.

Ein Roadtrip in den USA ist ein Abenteuer, das ihr so schnell nicht mehr vergessen werdet.
Diese unbegrenzte Freiheit, wenn ihr die bekannteste Küstenstraße mit offenem Fenster entlang fährt und ihr die Meeresbrise zu spüren bekommt.
Diese unheimliche Stille, wenn ihr am Rande des größten Canyons steht und dem Sonnenuntergang entgegen schaut.

Gliederung:

Unsere Route
Tipps zur Mietwagensuche
Unterkünfte im voraus buchen oder nicht?
Wie viel Budget solltet ihr einplanen?

1. Unsere Route

In San Francisco startete unser großes Abenteuer. Am Flughafen angekommen holten wir unseren Mietwagen ab, fuhren zu unserem Motel und verbrachten die erste Nacht in San Francisco. Ausgeruht ging es am nächsten Morgen gleich los Richtung Monterrey.
Ab Monterrey führte unsere Reise den Highway 1 entlang. Die bekannteste und schönste Küstenstraße.
Der nächste Stop hieß Carpinteria, ein Vorort von Santa Barbara. Dort verbrachten wir wieder eine Nacht bis es weiterging nach Los Angeles.

In Los Angeles lohnt es sich auf jeden Fall 3-4Nächte zu bleiben. Die 4 Nächte waren schneller vorbei als gedacht und so hieß es ab ins Auto Richtung Lake Havasu City. Diesen Stopp haben wir eigentlich nur eingebaut, da uns die Distanz von LA nach Flagstaff (Grand Canyon) zu weit war und wir deswegen in der Mitte der Strecke nochmal eine Nacht verbringen wollten. Der Stopp hat sich jedoch total gelohnt, denn Lake Havasu City ist ein kleiner Ort am besagten Lake Havasu an dem vor allem Amerikaner mit ihren riesigen Wohnmobilen Urlaub machen.

Weiter ging die Reise zum Grand Canyon. Hier empfehle ich euch eine Nacht in der Nähe vom Grand Canyon zu bleiben, da sich der Grand Canyon vor allem zum Sonnenuntergang lohnt. Deswegen sucht euch auf jeden Fall eine Unterkunft in der Nähe, damit ihr im Dunkeln nicht mehr all zu weit heimfahren müsst.
Wir blieben für eine Nacht in Flagstaff, was aber rückblickend zu weit vom Grand Canyon entfernt war.

Am Nächsten Tag fuhren wir zum Horseshoe Bend, dieses Naturspektakel liegt nur ein paar Kilometer von dem Ort Kanab entfernt, in dem wir auch die nächste Nacht verbracht haben. Von Kanab aus hatten wir noch ca. 3h Fahrzeit vor uns, bis wir unser nächstes Ziel Las Vegas erreicht haben.

Von Las Vegas aus ging es dann mit dem Flugzeug wieder zurück nach San Francisco, wo wir die letzten 5 Tage verbrachten.

2. Mietwagensuche

Den richtigen Mietwagen zu finden ist zu Beginn garnicht so einfach. Es gibt eine
sehr große Auswahl an Anbietern, bei denen man schnell den Überblick verliert

Auf der Suche nach eurem Mietwagen, könnt ihr die verschiedenen Angebote  am Besten bei Check 24 vergleichen.

Auswahl des Anbieters:
Nach meinen persönlichen Erfahrungen sind die Anbieter: Alamo, Europcar, Hertz und Sixt sehr zu empfehlen. Wir hatten schon das 2.mal einen Mietwagen von Alamo und waren sowohl mit dem Service als auch mit den Fahrzeugen selbst sehr zufrieden.

Auch wenn andere Anbieter wie Dollar, Thrifty oder Budget zunächst um einiges billiger erscheinen, rate ich euch ab diese Anbieter zu wählen. Oft müsst ihr beim Abholen oder beim Abgeben des Wagens noch eine Menge dazuzahlen.

Hier ein kleiner Auszug aus der Mietwagensuche bei Check 24:

In der linken Spalte könnt ihr verschieden Bedingungen wie Versicherungen, Tankregelung, Fahrzeugklasse,.. angeben. Darauf werde ich gleich nochmal detaillierter eingehen.
Auf der rechten Seite werden euch alle Angebote angezeigt, je nachdem wie ihr eure Filter setzt.

Nun zu den Bedingungen, die ihr unbedingt wählen solltet, um auf jeden Fall auf der sicheren Seite zu sein.

  • Ohne Selbstbeteiligung
  • Haftpflicht > $ 1 Mio
  • Glasversicherung
  • Reifenversicherung (vor allem bei unebenen Straßen mit Schlaglöchern sehr wichtig)
  • Unterbodenversicherung
  • Dachversicherung
  • Alle Kilometer frei

Ein weiterer Punkt der sehr wichtig ist, wenn ihr zu zweit unterwegs seid – Zusatzfahrer mit angeben (kostet meistens nicht mehr, muss aber trotzdem aus Versicherungsgründen angegeben werden).
Zudem könnt ihr noch die Punkte Klimaanlage, Faire Tankregelung und Automatik angeben. (Diese Punkte sind jedoch bei den meisten Wägen der größeren Klasse inklusive)

Hier nochmal ein kleiner Auszug aus den Punkten, die ich gewählt habe.

 

Habt ihr also die wichtigsten Bedingungen gewählt, dann könnt ihr auch schon eueren Traumwagen auswählen. Vom SUV bis hin zum Cabrio ist alles Möglich. Denkt jedoch daran, dass ihr erst ab 21 Jahren einen Wagen mieten könnt und bis 25 müsst ihr aufgrund von höheren Versicherungen um einiges mehr bezahlen!

3. Unterkünfte im Voraus buchen?

Nun zur Frage, ob ihr die Unterkünfte schon im Voraus buchen solltet. Wir haben es bei unserer Reise so gehandhabt, dass wir alles vorgebucht haben. Da wir bei unserem Roadtrip meistens 5-6h unterwegs waren, wollten wir uns nach der langen Fahrt nicht mehr auf die Suche nach einem Schlafplatz machen. Zudem haben wir oft in kleineren Orten übernachtet, die nur 2-3 Motels zur Verfügung hatten. Und da wir nicht vor einem überfüllten Motel mitten in der Pampa stehen wollten, haben wir alles zuvor gebucht.

Ich kann euch sehr empfehlen, alles im Vornherein zu buchen. Dadurch bleibt euch viel Stress erspart und ihr könnt nach einem langen Tag sofort ins Bett fallen.

4. Wie viel Budget solltet ihr einplanen?

Das ist zunächst einmal bei jedem sehr individuell. Deswegen werde ich euch hier nur die 3 wichtigsten und größten Kosten darlegen.

1. Flug: Frankfurt -> San Francisco mit SAS ca. 700,00€ p.P
2. Mietwagen für 14 Tage ca. 480,00€ (SUV)
3. Unterkünfte 16 Übernachtungen ca. 1.280,00€ (80,00€/Nacht) – hauptsächlich Motels

Gesamt: 3.160,00€
pro Person: 1.580,00€

Zudem kommen natürlich noch Ausflüge, Eintrittsgebühren (z.B Grand Canyon, Universal Studios,..), Parkgebühren ( vor allem in L.A sehr teuer) und Lebensmittel dazu. Da diese Kosten sehr individuell sind, werde ich sie hier nicht mit aufnehmen.

Eine Rundreise ist vor allem für mich als Studentin sehr teuer, deswegen gebe ich euch ein paar Tipps, um auf so einer Reise ein wenig Geld zu sparen:

  • vergleicht über 2-3 Wochen hinweg die Flugpreise und bucht dann zum günstigsten Preis
  • Selber kochen oder in Food Courts essen gehen
  • übernachtet vorwiegend in Motels oder in Hostels
  • in Großstädten bietet sich Couchsurfing sehr gut an

Habt ihr noch fragen oder habt ihr euren ersten Roadtrip schon hinter euch?
Dann lasst gerne einen Kommentar da 🙂

 

 

Seid ihr noch auf der Suche nach dem perfekten Reiseführer für euren Roadtrip, dann kann ich euch den Reiseführer von Lonely Planet sehr ans Herz legen.(*)

 

Mit (*) gekennzeichnete Artikel sind Affiliate Links.

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