Copenhagen on a budget

Copenhagen on a budget
Bunte Häuser direkt am Wasser, Boote die sich im Kanal tümmeln, hippe Cafes in den Gassen und die bekannte Meerjungfrau. Kopenhagen ist für eine Menge Dinge bekannt, doch nicht nur für diese Sehenswürdigkeiten ist Kopenhagen bekannt, sondern auch für die wuchernden Preise. Kopenhagen ist genauso wie die anderen skandinavischen Länder ein sehr teueres Land. Doch die entspannte und hippe Stadt ist es auf jeden Fall Wert einen Besuch abzustatten. Hier sind meine Tipps, wie ihr das Beste aus eurem Kopenhagen Trip machen könnt, ohne eine Menge Geld auszugeben.

Transport 

Öffentliche Transportmittel sind in den Skandinavischen Ländern oft um einiges günstiger als wir es aus Deutschland gewöhnt sind. In Kopenhagen bietet es sich auf jeden Fall an, einen City Pass zu kaufen. Eine 72-h City Pass kostet beispielsweise 200 DKK was umgerechnet 27€ entspricht. Mit dem Pass habt ihr Zugang zu allen öffentlichen Verkehrsmitteln von Zone 1-4.
Downloaded euch hierfür am Besten die kostenlose App “DOT”, dort könnt ihr problemlos den City Pass und andere Transport Tickets kaufen.

Habt ihr vor mehrere kostenpflichtige Sehenswürdigen zu besuchen, dann lohnt sich für euch die Copenhagen Card . Mit dieser Karte könnt ihr in allen Zonen (auch zum Flughafen) fahren und habt zusätzlich freien Eintritt in vielen Attraktionen ( Museen, Tivoli Garden, Kanal Touren, Copenhagen Zoo, … ), zudem erhaltet ihr in ausgewählten Restaurants und Shops zusätzliche Rabatte. Die Copenhagen Card ist jedoch in der Anschaffung um einiges teurer. Nutzt ihr diese aber aus, dann lohnt sich der Kauf auf jeden Fall.

Wollt ihr euch ein bisschen wie die “locals” fühlen, dann mietet euch unbedingt ein Fahrrad. Bei uns war es leider zu kalt, doch im Sommer lohnt es sich auf jeden Fall ein Rad zu mieten. Keine andere Stadt könnt ihr so gut mit dem Rad erkunden als Kopenhagen. Für ca 30 DKK/h könnt ihr an fast jeder Ecke ein Rad ausleihen und es an jeder anderen “Docking Station” zurückbringen. Mehr dazu findet ihr auf der offiziellen Seite bycyklen.

Where to sleep

Auch Hotels sind in Kopenhagen nicht gerade günstig. Hier kann ich euch besonders das A&O Hotel empfehlen. Das Hotel befindet sich nicht weit von der nächsten Bushaltestelle entfernt, von wo aus ihr ca. 15-20min ins Stadtzentrum braucht. Das A&O Hotel bietet nicht nur Doppelzimmer an, sondern auch  Mehrbettzimmer für Low-Budget Reisende. Zudem solltet ihr auf jeden Fall Frühstück dazu buchen, welches für diesen Preis unschlagbar ist!

Best City View

Die beste Aussicht auf Kopenhagen bekommt ihr von der Spitze der Erlöserkirche (Vor Frelsers Kirke) im Stadtteil Christianshavn. Der Eintritt in die Kirche beträgt ca. 35 DKK (4,70€) . Hier solltet ihr jedoch schwindelfrei sein, da es an der Spitze ziemlich windig werden kann und der Turm leicht zu schwanken beginnt.
Eine weitere Option, die Stadt von oben zu sehen ist der Round Tower. Dieser ist gerade mal 400m Fußweg von der Erlöserkirche entfernt. Um auf den Round Tower zu gelangen, müsst ihr ca, 25 DKK (3,40€) bezahlen und mit der Copenhagen Card kommt ihr sogar kostenlos hinauf. Jedoch ist der Round Tower bei weitem nicht so hoch wie die Erlöserkirche.

Aussicht von der Erlöserkirche

Essen & Trinken

Wie am Anfang schon erwähnt sind Lebensmittel sehr teuer in Kopenhagen, wollt ihr also nicht gerade ein Vermögen ausgeben, rate ich euch davon ab in einem Restaurant essen zu gehen. Relativ günstig und lecker kommt ihr bei den unzähligen Street Food– Ständen weg. Hier kann ich euch vor allem die Street Food Halle Papirøen empfehlen. Dort gibt es kulinarische Leckereien aus aller Welt, bei denen Jeder fündig werden sollte.
Besondern an Touristenpunkten wie Nyhavn solltet ihr nicht in Restaurants oder Bars gehen, da diese nochmals teurer sind.
Jedoch gibt es auch in Kopenhagen Discounter wie Netto oder Aldi, bei denen ihr günstig Lebensmittel und Getränke kaufen könnt.

Must Sees

Die Top-Touri Attraktion ist natürlich die kleine Meerjungfrau. Wenn man dann vor ihr steht weiß man sofort warum sie die kleine Meerjungfrau heißt. Würden nicht ein paar Touristen mit dem Handy davor stehen, würde man wahrscheinlich vorbei laufen, weil sie so unscheinbar ist. Gesehen haben sollte man sie jedoch trotzdem einmal.

Mein absolutes Highlight war der Freistaat Christiania. Das kleine Viertel ist eine alternative Wohnsiedlung nicht weit entfernt von der Erlöserkirche. Aus Sicht der dänischen Behörde handelt es sich um geduldete autonome Gemeinde.

Ursprünglich war das Leitbild von Christiania folgendes:

„Das Ziel von Christiania ist das Erschaffen einer selbst-regierenden Gesellschaft, in der alle und jeder für sich für das Wohlergehen der gesamten Gemeinschaft verantwortlich ist. Unsere Gesellschaft soll ökonomisch selbsttragend sein, und als solche ist es unser Bestreben, unerschütterlich in unserer Überzeugung zu sein, dass psychologische und physische Armut verhindert werden kann.“

Jedoch entwickelte sich das Viertel schnell in Richtung Hippiebewegung, Kollektivismus und Anarchismus.
Christiania ist ein rechtsfreier Raum, sprich die Polizei hat hier nichts zu sagen. So werden auch öffentlich Drogen verkauft.

Das hört sich vermutlich im ersten Augenblick ziemlich abschreckend an, doch ihr könnt problemlos das Stadtviertel betreten, jedoch solltet ihr nicht unbedingt tausende Fotos machen!

    

Ein weiteres Must-See ist Nyhavn, das wohl bekannteste Bild aus Kopenhagen. Ein kleiner Kanal mit Booten umgeben von bunten Häusern und unzähligen kleinen Restaurants und Cafes.

Nyhavn

Wolltet ihr schon immer mal die dänische Königin besuchen, dann solltet ihr euch unbedingt das Schloss Amalienborg ansehen. Das Schloss ist unter Besitz der dänischen Königsfamilie. Um 12 Uhr findet täglich die Wachablöse von Rosenburg aus  in Richtung Amalienborg statt. Um die märchenhafte Tour weiterzuführen bietet sich ein Besuch im Schloss Rosenborg an. Das Schloss ist umgeben von einem wunderschönen, weitläufigen Park der zum spazieren gehen und entspannen einlädt.

Schloss Rosenborg

Obwohl Kopenhagen eine relativ teure Stadt ist, kann ich euch einen Besuch sehr empfehlen. In der Studentenstadt ist für jeden etwas geboten, egal ob jung oder alt. Und auch mit einem kleineren Budget könnt ihr die Stadt ohne Einschränkungen entdecken.

 

 

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